Magenballon

Bei wem wird der Magenballon angelegt?

Der Magenballon kann bei Menschen angewendet werden, die trotz Diät nicht abnehmen können und deren Body-Mass-Index (BMI=Gewicht/Höhe²) zwischen 30-40 liegt, sowie bei Patienten, die stark übergewichtig sind (BMI>40), bei denen eine Gewichtsreduktionsoperation durchgeführt wird entschieden ist, kann es als Überbrückungsbehandlung durch Gewichtsabnahme vor der Operation eingesetzt werden. .

Wie lange bleibt der Magenballon im Magen und wie viel Gewicht verlieren die Patienten mit Ballons?

Je nach eingesetztem Ballontyp verbleibt dieser 6-12 Monate im Magen. Während dieser Zeit verliert die Person etwa 15-30 % ihres Ausgangsgewichts, vorausgesetzt, sie wendet ein geeignetes Diätprogramm an.

Wie wird der Magenballon eingesetzt, wie lange dauert der Eingriff?

Es gibt keinen chirurgischen Eingriff. Im entleerten Zustand wird der Ballon vom anästhesierten Patienten geschluckt und in den Magen abgesenkt. Dann wird das Endoskopiegerät vom Patienten geschluckt und der Ballon kontrolliert mit Luft im Magen aufgeblasen, wobei das von dem Endoskopiegerät kommende Bild auf dem Bildschirm und, wenn die gewünschte Inflation erreicht ist, der Verbindungsschlauch des Ballons aufgeblasen wird gezogen und der Ballon im aufgeblasenen Zustand im Magen belassen. Dieser Vorgang dauert etwa 15 Minuten. Nach 6-12 Monaten wird der Ballon endoskopisch entleert und aus dem Magen entfernt.

Wie funktioniert der Magenballon?

Nachdem es im Magen aufgeblasen ist, reduziert es durch seine raumfordernde Wirkung das Magenvolumen und beugt so einem Überessen vor, außerdem erzeugt es ein Völlegefühl, da es die Magenwände berührt, wodurch der Patient das ständige Hungergefühl loswird.

Gibt es Nebenwirkungen beim Magenballon?

Obwohl es in den ersten 1-3 Tagen nach dem Eingriff zu Beschwerden wie leichten Schmerzen und Übelkeit kommen kann, sind diese mit den verabreichten Medikamenten sehr mild.

Wer kann nicht Magenballon angewendet werden?

Es wird nicht bei Patienten angewendet, die sich einer Magenoperation unterzogen haben, oder bei schwangeren Frauen.